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Zu weiteren (fast allen) Schmerzthemen gelangen Sie hier: www.schmerz.com/schmerzthemen (einfach nur anklicken)

Laut den Ausführungen des Bundesministeriums für Gesundheit haben seit dem 1.4.2007 alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation und können sich ihre Rehabilitationseinrichtung sogar selbst aussuchen.
Quelle: Web-Seite der Bundesregierung und Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzl. Krankenkassen. Dieses Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05) und Hessen ((Az.: L 1 KR 2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen (
eine Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst zu)). Der Kläger hatte die Kur noch während des laufenden Prozesses in der von ihm bevorzugten Einrichtung auf eigene Kosten angetreten. Seine Krankenkasse wurde dazu verurteilt, ihm die Kosten für die Kur zu erstatten.

Sozialgerichte stärken die Rechte von Schmerzpatienten gegenüber Rentenversicherungen:
Danach hat ein Schmerzpatient ein Recht darauf , in einer schmerztherapeutischen Klinik behandelt zu werden.
Hier gelangen Sie zum 1. Urteil (Sozialgericht Kassel). Pressemitteilung dazu: http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=051207009&phrase=schmerzklinik. Mittlerweile gibt es diesbezüglich zwei weitere Urteile, so vom Landessozialgericht Hamburg: http://www.schmerz.com/schmerzen/sozialgericht2 oder auch https://www.pressetext.at/pte.mc?pte=070710027&phrase=Schmerzklinik und vom Sozialgericht Köln erging die einstweilige Verfügung in nur 23 (!!) Tagen: http://www.schmerz.com/schmerzen/sozialgericht3.

Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation, weil damit die betroffenen Patienten oftmals überhaupt erst in einen rehabilitationsfähigen Zustand gebracht werden können. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).

Die wichtigsten Schmerzthemen zusammengefaßt:

Arthritis Arthrose Armschmerzen atypischer Gesichtsschmerz Bandscheibenvorfall Beinschmerz Borreliose Brustwirbelsäulensyndrom Burning-feet-Syndrom Cluster-Kopfschmerz Komplexes regionales Schmerzsyndrom Durchblutungsstörung Dorsalgie Fibromyalgie Fibromyalgiesyndrom Gelenkschmerzen Gesichtsschmerz Gliederschmerzen Gürtelrose Halswirbelsäulensyndrom Herpes zoster Hörsturz Hüftschmerz Ischias Kausalgie Kopfschmerz Kreuzschmerz Leistenschmerz Lendenwirbelsäulensyndrom Lumbalgie Lumboischialgie Migräne Morbus Sudeck Muskelschmerz Nervenschmerzen Neuralgie Osteomyelitis Schleudertrauma Polyneuropathie Postzosterische Neuralgie Restles legs-Syndrom Rückenschmerz Schlaganfall (Hemialgesie) Schulterschmerz Spannungskopfschmerz Spinalkanalstenose Steißbeinschmerzen Kokzygodynie Sudeck Dystrophie Thalamusschmerz Tinnitus Zephalgie Cephalgie

Links zu empfehlenswerten Einrichtungen:

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Impressum

KOMBINIERTE KOPFSCHMERZEN
Kopfschmerzkombinationen

Hinter dem Symptom (= Krankheitszeichen) "Kopfschmerzen" verbergen sich häufiger zwei (selten auch mal drei) verschiedene Kopfschmerzerkrankungen. Für die Kopfschmerzbehandlung ist ist es von eminenter Bedeutung, die einzelnen Komponenten sicher zu diagnostizieren um erfolgreiche Schmerztherapien durchführen zu können.

Die verschiedenen Kop fschmerzformen

1. Primäre bzw. idiopathische Kopfschmerzen

1.1 Migräne

- ohne Aura

- mit Aura

- andere Ko pfschmerz formen

1.2 Spannungskopfschmerzen
1.3 Trigeminoautonome Kopfschmerzen (paroxysmale Hemikranie,
Cluster-Kopfschmerzen und SUNCT-Syndrom)

1.4 Primäre Kopfschmerzen, die weder den Migräne - noch den
Cluster-Kopfschmerzen zuzuordnen sind:

- zervikogene Kopfschmerzen

- Okzipitalneuralgie

- Hemicrania continua (anhaltender Halbseitenkopfschmerz)

- Raeder-Syndrom

- Neck-tongue-Syndrom
- neu aufgetretene Dauerkopfschmerz
(engl.: new daily persistent headache)

2. Sekundäre Kopfschmerzen (symptomatische Kopfschmerzen)

- Ko pfschmerzen als (zunächst) einziges Symptom

- Ko pfschmerzen als Begleitsymptom

3. Kombinierte Kopfschmerzen

- Migräne und Spannungskopfschmerz

- Migräne und Schmerzmittelkopfschmerz / Ergotaminkopfschmerz

- Spannungskopfschmerz- und Schmerzmittel-Kopfschmerzen

- andere kombinierte Kopfschmerzen

Bei kombinierte n Kopfschmerzen dominiert eindeutig die Kombination folgender Kopfschmerzsyndrome (= Kopfschmerzerkrankung en): Migräne (http://www.migraene.cc) und Spannungskopfschmerzen.

Die einzelnen Komponenten können entweder gemeinsam oder zeitlich voneinander getrennt auftreten. Da die Einzelsymptome auch fließend ineinander übergehen können, lassen sich nicht in jedem Falle die Einzelkomponenten trennen. Häufig kommen die Patienten mit der Hilfsdiagnose "migränoide Kephalgie" (= migräneartige Kopfschmerzen).

Weitere (eher seltenere) Kopfschmerzkombinationen


Therapie der Kombi
nationskopfschmerzen

1. Zur Beha ndlung der Kombination von M igräne und Kop fschmerz vom Spannun gstyp gilt als Mittel der Wahl die parallele Medikation mit einem Beta-Blocker (= eigentlich ein Blutdruckmittel, wirkt aber auch gegen M igräne) und einem Antidepressivum (= Mittel gegen Depression, aber auch bei Schmerzen hilfreich). Wir bevorzugen Propanolol, 160-240 mg/d und Maprotilin, bis 150 mg/d. Für die akute und subakute Schmerzbehandlung hat sich die therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) im Kopf bereich bewährt. Je nach aktueller Schmerzsituation können auch Schmerzmittel verabreicht werden.

2. Bei allen kombinierte n Kopfschmerzen, die mit einem Schmerzm ittel- oder Ergotaminabusus (= mißbräuchliche Anwendung von Schmerzmi ttel bzw. Ergo tamin) einhergehen, wie die Kombinationen M igräne und Schmerzm ittel- oder Ergotaminkopfschmerzen, steht zunächst die Entzugsbehandlung im Vordergrund. Wegen des gefürchteten Entzugskopfschmerz es sollte die Schmerztherapie stationär in einer Schmerzklinik erfolgen.
Nach unserer Erfahrung läßt sich ein Entzug besonders erfolgreich mit Trimipramin
(= ein Mittel primär zur Behandlun g der Psyche, wirkt aber auch schmerzlindernd) bewerkstelligen. Die sonst ca. 3-10 Tage anhaltenden Entzugskopfschmerzen sprechen in der Regel zuverlässig auf die wiederholte (1 bis 2 mal tägliche) therapeutische Lokalanästhesie im Kopf bereich an.
Die Schmerztherapie mit einem örtlichen Betäubungsmittel ist in dieser Situation die optimale Lösung, da es wenig sinnvoll ist, den Entzugskop fschmerz wieder mit (anderen) Schmerzmitteln behandeln zu wollen. Da die therapeutische Lokalanästhesie auch zur prophylaktischen
(= vorbeugenden) Migränetherapie geeignet ist, tritt die ursprüngliche M igräne nach einem erfolgreichen En tzug oft nur noch in abgeschwächter Form auf.
Bei nicht ausreichender Wirkung kann immer noch zusätzlich ein Betablocker
(= Blutdruckmittel, das auch bei M igräne hilft) (z.B. Propanolol) oder ein Serotonin-Antagonist (= ein dem Gewebshormon Serotonin entgegenwirkendes Mittel) verabreicht werden.

3. Die Beha ndlung der Kombination Spannun gs- und Schmerzm ittelkopfschmerzen erfolgt analog zu 2. Zunächst beginnt man wieder die Schmerzmittelentzugsbehandlung mit Trimipramin unter dem Schutz einer wiederholten therapeutischen Lokalanästhesie (= Behandlun g mit einem örtlichen Betäubungsmittel). Im Zuge einer stationären Schmerztherapie führen wir diese dann 2x täglich noch ca. 10-14 Tage konsequent weiter.
Zur Schmerzprophylaxe
(= Schmerzvorbeugung) der Spannungskopfschmerzen ist die Einleitung einer schmerzdistanzierenden psychotropen Medikation (= Mittel zur Behandlun g der Psyche, wirkt aber auch gegen Schmerzen) sinnvoll. Dazu tauschen wir dann später Trimipramin gegen Maprotilin oder Doxepin aus.

4. Vom Prinzip her gelten die beschriebenen Therapiemaßnahmen auch für andere kombinierte Kopfschmerzen. Ist eine Komponente ein Schmerzm ittelkop fschmerz, so erfolgt immer zunächst der En tzug, danach wird das ursprüngliche Kopfschmerzsyndrom behandelt. In der Praxis ist es allerdings oft nicht einfach, kombinierte Kopfschmerzen zu erkennen, besonders wenn eine langjährige chronische Verlaufsform vorliegt.
Auch wenn wir nicht sicher sind, daß Schmerzm
ittel- oder Ergotaminkopfschmerzen vorliegt, dies aber aufgrund des aktuellen Medikamentenverbrauchs theoretisch möglich erscheint, führen wir die beschriebene Entzugsbehandlung durch, wobei wir die gewohnte, bisherige Schmerzmittelmedikation sofort absetzen. Nicht selten bleiben Kopf schmerzen nach dieser Schmerzbehandlung völlig weg, so daß dann nicht einmal mehr im nachhinein eine differenzierte Diagnose gestellt werden kann.

Therapeutische Lokalanästhesiesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel) im Bereich des Kopfes zur Entzugsbehandlung:
Blockade aller
Nerven, die an der sensiblen Innervation (= Versorgung) des Schmerzbereichs beteiligt sind (infrage kommen die Ner ven supraorbitales, occipitales majores et minores), mit 1-2 ml z.B. Bupivacain 0,25-0,5% an ihren Austrittspunkten, 1 bis 2 mal täglich. Zusätzlich werden, falls betroffen, die Aurikulotemporalis-Region (= Schläfenbereich) und korrespondierende Triggerpunkte (= Schmerzreizpunkte) infiltriert. Von besonderer Bedeutung sind die myofaszialen (= Muskeln und deren Gewebsumhüllung betreffende) Triggerpunkte.
Bei hinterkopfbetonten Kop
fschmerzen, auch mit mehr oder weniger deutlicher Beteiligung der Halswirbelsäule, unabhängig davon wie die Kopf schmerzen nach den oben genannten Kriterien klassifiziert wurden, führen wir in gleicher Sitzung tiefe Infiltrationen der paravertebralen (= an die Wirbelsäule angrenzenden) Muskulatur mit insgesamt etwa 4- 6 ml durch.

Grundsätzlich sind auch bei den verschiedenen kombinierte n Kopfschmerzen nichtmedikamentöse Therapieverfahren sinnvoll, so z.B. die transkutane (= über die Haut verabreichte) elektrische Nervenstimulation mittels Klebeelektroden und Biofeedback (= Registrierung und Rückmeldung bioelektrischer Signale), insbesondere aber auch psychologische Interventionen (z.B. Erlernen von Entspannungstechniken, Schmerzbewältigungstraining).

Was die Presse über unsere Migränebehandlung berichtet: www.1-migraene.de/artikel1

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Eine Auswahl weiterer Schmerzthemen
Zu allen Schmerzthemen (734) gelangen Sie hier: www.schmerz.com/schmerzthemen (einfach nur anklicken)

C Carpaltunnel-Syndrom (www.carpaltunnel-syndrom.de), Calcaneodynie, Cephalgie (http://www.cephalgie.eu), Cervical-Syndrom, Cervicobrachialgie, Charcot-Syndrom (www.charcot-syndrom.de), Charlin Syndrom, Cheiralgia paraesthetica, Chondritis, Chondromalazia-patellae, Chondropathia patellae, Chondropathia tuberosa, chronische Gastritis (www.magenschmerz.de), chronische Sehnenscheidenentzündung, Ciliarneuralgie, Claudicatio intermittens, Cluster Headache, Cluster-Kopfschmerz (www.cluster-kopfschmerz.org),Cluster-Schmerz, Clusterschmerz, Colitis, Colitis-ulcerosa (www.bauch-schmerz.de/colitis-ulcerosa), Colon irritable (www.colon-irritable.de), Colon spasticum, Clusterkopfschmerz (www.cluster-kopf-schmerz.de), Coccygodynie, Costen-Syndrom, Coxalgie (www.coxalgie.de), Coxarthrose, Coxitis, craniomandibuläre Dysfunktion, Crohn Krankheit (www.crohn-krankheit.de), CRPS (http://www.crps.me.uk), CRPS Typ I (www.crps-typ-1.de), CRPS Typ II (www.crps-typ-2.de)

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aktualisiert: >02.01.2009</> kusb% http://www.kombinierte-kopfschmerzen.de <strong>Kopfschmerzkombinationen</strong> <strong>Kombinierte Kopfschmerzen</strong>